Superfood vor der Haustüre 2020

Vom 2. bis 13. Juni 2020 fanden die Winterthur Brennnesselwochen statt. Die grossen Brennnesselschalen mit den Wildpflanzen bleiben noch einige Wochen weiter stehen.

Es waren zwei schöne Wochen die mitgeholfen haben, dass Umweltthemen wieder zurück auf die Agenda kommen. Danke an alle, die sich aktiv beteiligt haben. 

DIE WELT BRENNT … DIE BRENNNESSEL AUCH – UND WO BITTE IST DA DER ZUSAMMENHANG?

Hinter dem Haus steht die Brennnessel, ungeliebt. Doch immer in Krisen wie Hungersnöten, Kriegen oder Krankheiten hat sie den Menschen als wichtige Nahrungsgrundlage, Tierfutter, Kleidung und Heilpflanze gedient. Mit ihren Inhaltsstoffen stärkte sie Menschen und Tiere als eine unserer wertvollsten Wildpflanzen – unser Superfood Nr. 1.

Irgendwann wurde sie zu Unkraut erklärt, mit Gift bekämpft und ihre Inhaltsstoffe wurden lieber künstlich in Pillenform verkauft.

Im Gegenzug kam ein explosionsartiger Trend hin zu importiertem Superfood. Mit teils schweren Folgen für Böden, für die Biodiversität und den Wasserhaushalt. Dort, wo heutzutage sauber getrimmter Rasen steht, kann keine Brennnessel mehr wachsen. Sie ist aber Futterpflanze für über 50 Schmetterlings- und Falterraupen. Zudem kann sie als wertvoller Gartendünger dienen. Wir vom Verein Brennpunkt Brennnessel möchten mit dem Projekt «Superfood vor der Haustüre» die Menschen auf brennende Umweltschutzthemen aufmerksam machen. Wir fördern die Wiederentdeckung der einheimischen Pflanzenwelt. Denn: Was wir kennen und schätzen, schützen wir, und tragen damit zum Erhalt der Biodiversität bei.

Dafür ist die Brennnessel eine positive, wunderbare Botschafterin. In den Brennnesselwochen vom 2. – 13. Juni 2020 rückt die Brennnessel ins Zentrum von Winterthur und zeigt sich als Bier, Tee, zu Menüs verarbeitet, als Gartenhelferin oder als Unterstützung von Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden.

ZUM PROBIEREN, GENIESSEN UND SICH VERLIEBEN.

Doris Abt & Martin Hofer  

 Partnerunternehmen Projekt Superfood vor der Haustüre Winterthur 2020

             


Unterstützt durch

     

In Zusammenarbeit mit Umwelt- und Gesundheitsschutz Winterthur und Stadtgrün Winterthur